Tuesday, January 1, 2013

Von Hatay Nach Hama

Rauchverhangene Häuserketten, gekrönt von Wassertanks.
Tiefstehende Wintersonne über dunkelgrünen Bergketten,
Kommunikationsfetzen, die durch die Bauten hallen.
Eng verwinkelte Gassen, Labyrinthgängen gleich.

.. der Blick folgt dem strömenden Gewässer,
das die Stadt in zwei Hälften teilt, ..

Gelebte Gegenwart, frei von allzu fernen Zukunftsängsten.
Sein im Sinne, Tage zu pflücken reifen Früchten gleich,
Beobachtungsgabe gepaart mit kontemplativer Geduld.
Mit sanfter Hand am Stellrad der Zeiten drehend.

.. die Gedanken kreisen um jenen Ort südöstlich,
durch den der Orontes fliesst, ..

Fern von Fremdbestimmung ureigener Intuition folgend.
Begegnungen als fliessende Momente zu erkennen,
Miteinander verbunden als Rhythmus eines Lebensweges.
Freiheit inmitten manifestierter Prädestination.

.. mit seinen hölzernen Wasserrädern zuhauf,
Zeitzeugen entmenschlichter Ereignisse, ..

In Würde der Historie dieses besond'ren Ortes gedenken.
Vergangenheit, abgerufen in Augenblicken der Reflektion,
nicht in inn'ren musealen Gewölben aufbewahrt.
Unbelastendes Erbe einstiger Generationen fürwahr.

.. damals wie heute.

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