Thursday, December 13, 2012

In Between

Lichtweisses Gleissen auf Schneekristalldecken
Unter tiefblauem Winterfirmament.

Emsig umherlaufende Konsumentenströme
Mit Kunstlichtbotschaften konfrontiert.

Sanft gurgelndes Plätschern halbvereister Bäche
Inmitten zur Ruhe gebrachter Natur.

Einkaufstüten schwenkendes Jagdgebaren,
Den drohenden Ladenschluss vor Augen.

Irgendwo dazwischen.

Im Zusammenspiel von Stille und Hektik.

Was mag davon in Erinnerung bleiben?

Tiefschwarzer Sternenhimmel, der Atem gefriert,
Eins mit seiner Stadt, mit der Ruhe der Nacht.

Eingezwängt in dicht gedrängten Nahverkehrsabteilen
Über heimische Gemütlichkeit sinnieren.

Illuminiertes Arrangement, Silouette der Stadt,
Von Menschenhand zum Blühen gebracht.

Teilnahmslose Blicke durch das Tramfenster,
Stöpsel im Ohr, wie alle anderen auch.

Irgendwo dazwischen.

Was würde ich mehr vermissen?

Ganz so einfach, wie es aussehen mag, ist es nicht.

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