Staubbedeckt aufgetaucht.
Die Augen brennen, als das Licht diffuse Teilchenwolken durchbricht.
Das Atmen fällt noch schwer, die heisse Luft umklammert die Brust.
Etwas ist anders als noch zuvor.
Das Verlangen nach selbstzerstörerischer Kompensation ist gewichen.
Das Herz schlägt wieder im gewohnten Takt.
Mitten im Nichts, das Alles ist.
Die Trümmer rundherum, sie schlagen nicht auf das Gemüt.
Die mitleidvollen Blicke drücken nicht zu Boden.
Unerklärlich wirkende Leichtigkeit.
Kein künstlicher Wille mehr, der alles nur noch schlimmer macht;
Kein Fluchtgeflecht, das einen in Dunkelheit umwebt.
Staubbedeckt aufgerichtet.
Das Ende einer schmerzvollen Odyssee, erfahrungsreich.
Der Neubeginn, besonnen, ruhig, unverklärt.
Noch lodern kleine Flammen auf,
Bestehend aus Vergangenem,
Doch fehlt es ihnen an der Kraft,
Die Glut des Reinigenden anzufachen.
Das Werk ist vollbracht,
Geschmolzener Stahl aus falschen Hoffnungen,
Die Festung aus Trotz und Eitelkeit,
Niedergebrannt bis auf die Grundmauern.
Freigegebene Sicht, die nicht Minderwertigkeit erzeugt.
Frei von implizierten Schuldgefühlen.
Staubbedeckt wiedergeboren.
No comments:
Post a Comment